Sonntag, 31. August 2014

Pilzpärchen

Mitten auf dem Waldweg, auf dem Grünstreifen zwischen den beiden Fahrspuren entdeckten wir dieses Steinpilzpärchen.
Regen und Sonne im ständigen Wechsel lassen die Pilze sprießen. Beim Spaziergang mit den Hunden wären wir heute fast über eine makelloses Steinpilzpärchen gestolpert, das mitten auf dem Weg stand. Und als wir zurück nach Hause kamen, entdeckten wir auf der Pferdeweide zwei stattliche Riesenschirmlinge. Außerdem fanden wir noch Birkenpilze und Maronen. Zusammen mit ein paar Kartoffeln, Möhrchen, einer Petersilienwurzel, einer Zwiebel und einer Dose Mais sowie Salz und Pfeffer ergab das eine leckere Pilzpfanne, die wir uns gemeinsam mit unseren Gästen schmecken ließen.
Von den Riesenschirmlingen – diese standen auf einer unserer Pferdeweiden – werden nur die Hüte verwendet.
Man kann sie übrigens auch wie ein Schnitzel panieren und braten.

Samstag, 30. August 2014

Beeren und Birnen

Der Holunder trägt in diesem Jahr so gut, dass sich unter der Last der Beeren schon die Zweige biegen.
Heute habe ich mit der Holunderbeerenernte begonnen. Der große Holunder an der Scheune hängt in diesem Jahr so voll, dass ich mit den Beeren handeln könnte. Man sieht es auch gar nicht, dass ich etliche Rispen abgeschnitten habe.
Genug Beeren für ein doppeltes Rezept.
Bevor in den nächsten Tagen die Saftproduktion beginnt, habe ich heute zunächst einmal Marmelade gekocht. Da reine Holunderbeerenmarmelade trotz Zuckerzugabe ziemlich herb wäre, mildert man das Holunderbeerenaroma durch Zugabe anderer Früchte etwas ab. Man kann Äpfel nehmen, aber noch besser sind Birnen. Ich habe zu den 1,5 Kilo Holunderbeeren vier geschälte und in würfelgroße Stücke geschnittene Birnen in den Topf gegeben. So hatte ich insgesamt rund zwei Kilo Früchte. Diese bedeckte ich mit 600 Gramm Rohrohrzucker, und zum Schluss gab ich zwei Tütchen Bio-Pektin dazu. Nachdem das Ganze gut vermengt war, brachte ich die Marmelademasse unter ständigen Rühren zu Kochen. Dann ließ ich sie fünf Minuten lang auf kleiner Flamme weiterköcheln (Rühren nicht vergessen!), und füllte sie dann mit Hilfe einer Schöpfkelle und eines Marmeladetrichters in die zuvor durch kochendes Wasser sterilisierten Gläser und den Rest in eine Schale morgen fürs Sonntagsfrühstück.
Da man nicht gerne die feinen Beerenstiele zwischen den Zähnen haben möchte, habe ich mir die Mühe gemacht, alle Beeren von den Rispen abzustreifen. Das hat länger gedauert als das ganze Marmeladekochen.

Die Ausbeute aus insgesamt zwei Kilo Früchten (Holunderbeeren und Birnen)

Freitag, 29. August 2014

Apfelduft

Beschädigte, wurmstichige Äpfel, die man nicht mehr essen mag, taugen immer noch als natürliche Duftspender.
Mmmh, wie das duftet! Schade, dass sich dieser Duft nicht durchs Netz beamen lässt! Immer, wenn wir von draußen in die Diele kommen, tauchen wir ein in den verführerischen Duft frischer Äpfel. Und fast täglich kommen neue hinzu, denn unsere Apfelbäume im Garten lassen all die Früchte fallen, die von Vögeln angepickt, von Würmern angefressen oder in irgendeiner anderen Weise beschädigt sind. Wir sammeln das Fallobst auf und legen es auf den alten Esstisch in der Diele und genießen dieses Duft-Potpourrie. Bevor die beschädigten Äpfel richtig zu gammeln anfangen, müssen sie natürlich ausgetauscht werden.
Gegen den natürlichen Apfelduft kann unserer Meinung nach keiner dieser künstlichen Duftsticks und -sprays aus dem Supermarkt mithalten. Und billiger ist der echte Apfelduft sowieso. Wer keinen Garten hat, findet bestimmt irgendwo in der Feldmark oder am Straßenrand etwas Fallobst.

Wolle am Wegesrand

Ob man aus dieser Wolle auch T-Shirts herstellen kann?
Wir haben hier in Deutschland zwar keinen Baumwollanbau, aber dafür wächst die Wolle hier bei uns am Wegesrand. Die Acker-Kratzdisteln, die bis vor wenigen Tagen noch leuchtend lilafarbene Blüten hatten, begeistern mich jetzt durch ihre Blütenstände, die nicht nur an Baumwolle erinnern, sondern tatsächlich so weich und wollig sind wie diese. Als ich auf dem Rückweg vom Einkaufen mit dem Fahrrad heute an etlichen dieser Wollbüschel auf Stängeln vorbeikam, fragte ich mich, ob wohl schon einmal auf die Idee gekommen ist, diese wie Wolle zu verwenden und zu Garn zu verspinnen. Zu Hause musste ich sogleich nach einer Antwort auf diese Frage googeln. Aber ich fand nur seitenweise Berichte über die Möglichkeiten, die Lanwirte haben, um diese Distelart zu bekämpfen. Dabei ist die Acker-Kratzdistel eine ergiebige Futterquelle für Schmetterlinge und Wildbienen.

Mittwoch, 27. August 2014

Beeren, die gar keine sind

Das sind doch eindeutig Beeren, oder etwa doch nicht?
Das sind, obwohl sie auf den ersten Blick so aussehen, keine Blau- oder Heidelbeeren. Nein, es sind überhaupt keine Beeren, sondern Zapfen. Sie gehören nämlich zum bei uns in der Heide weit verbreiteten Wacholder. Der Wacholder zählt zu den Zypressengewächsen, die eine Familie in der Ordnung der Nadelhölze (Koniferen) bilden. Da ich mich in der Schule fünf Jahre mit Latein quälen musste, habe ich noch in Erinnerung, dass "Conus" auf deutsch "Kegel" oder "Zapfen" bedeutet – daher kommt auch der Begriff "konisch" (zulaufend) – und "fere" von "ferre" abgeleitet ist, und das heißt "tragen". Konifere heißt also auf Deutsch Zapfenträger und nicht etwa Beerenträger. Unter Botanikern erlaubt ist es aber, die Zapfen des Wacholders als beerenförmig zu beschreiben.
Da ich aber nur Hobby-Botanikerin bin, nehme ich mir die Freiheit heraus, die Zapfen des Wacholders weiterhin als Beeren zu bezeichnen. Denn wenn ich gegenüber Nicht-Botanikern die blauen "Beeren" korrekterweise als Zapfen bezeichnen würde, müsste ich mir wahrscheinlich den Vowurf gefallen lassen, ich hätte zu viel Gin oder Genever getrunken (dabei trinke ich gar keinen Alkohol). Das sind nämlich die beiden bekanntesten Wacholder-Spirituosen. Die Namen leiten sich vom niederländischen "Jenever" und dem französischen „genévrier“ ab, und das heißt auf Deutsch nichts anderes als Wacholder.

Dienstag, 26. August 2014

Keine Kräuter mehr, dafür aber alles überwuchernde Kapuzinerkresse

Zwei Blüten der Kapuzinerkresse, eine mit Schnecke, die andere mit Fliege.
Die Samen der Kapuzinerkresse direkt neben meinem Kräuterbeet in die Erde zu bringen, war offenbar keine gute Idee. Die Kapuzinerkresse hat nämlich alles überwuchert und sämtliche Kräuter unter sich "erstickt". Dennoch freue ich mich über die Kapuzinerkresse mindestens ebenso stark, wie ich mich über das vorzeitige Ende der Kräuterernte ärgere. Die Blüten sind sind wunderschön, und auf den wie eine Schale geformten Blättern sammeln sich nach einem Regenschauer die Wassertropfen. Gestern warich geradezu begeistert, als ich in einer der Blüten der Kapuzinerkresse eine kleine Gehäuseschnecke entdeckte. Wow, dachte ich, was für schönes Fotomotiv! Als ich das Objektiv auf die Schnecke scharf stellte, sah ich, dass auf der Blüte hinter der Blüte mit der Schnecke eine filigrane Fliege saß, die das Foto noch schöner macht.
Wenn man es ständig nur mit den aus Spanien eingewanderten braunen Nacktschnecken zu tun hat, die in einer Nacht im Gemüsegarten mehr Schaden anrichten können als ein Elefant im Porzellanladen, freut man sich besonders, wenn man auch mal eine "nette" Schnecke entdeckt. Die kleinen mit dem Haus auf dem Rücken sind völlig harmlos, da icht halb so gefräßig wie die nackten Braunen.

Die Blätter der Kapuzinerkresse sind wie Schalen geformt. Bei Regen werden sie zu "Tropfenfängern".

Montag, 25. August 2014

Auf historischen Spuren

Fussel ahnt nicht, dass sie gerade auf einer mittelalterlichen Fernhandelsstraße unterwegs ist (und wenn sie es wüsste, wäre
es ihr sehr wahrscheinlich egal).
Ein unscheinbarer Feldweg am Waldrand bei Repke im nördlichen Landkreis Gifhorn. Wenn man es nicht wüsste, würde man wohl kaum auf die Idee kommen, dass dieser Feldweg weitestgehend dem Verlauf einer mittelalterlichen Fernhandelsstraße, dem sogenannten "Karrenschlag" entspricht. Für die Menschen damals hatte diese Straße die gleiche Bedeutung wie für uns heute eine Autobahn. Allerdings ging es auf dem "Karrenschlag" gemächlicher zu. Im Heidesand kamen die schwer beladenen Ochsenkarren meist nur im Schritttempo voran und waren daher auf der Route zwischen Ostsee und Alpen meist Monate lang unterwegs.

Sonntag, 24. August 2014

In der Schnuckenheide


Das Heidekraut in der Schnuckenheide war mehr braun als violett, aber das Licht dafür umso schöner.

Fyffes, Foxy und Fussel können es kaum erwarten, dass ich
endlich die Tüte aufgeknotet habe und die Hundekuchen ver-
teile.
Mit Fyffes, Foxy und Fussel machten wir uns heute auf den Weg in die von uns rund sechs Kilometer entfernte Schnuckenheide bei Repke, um ein paar Fotos fürs Archiv zu machen, denn in diesem Jahr blüht das Heidekraut besonders schön. Auf dem Weg in das Naturschutzgebiet kamen wir an einer kleineren Heidefläche (südlich der Bundesstraße) vorbei, und wir konnten uns gar nicht satt sehen an dieser violetten Farbenpracht. Umso größer war die Enttäuschung, als wir in der Schnuckenheide ankamen. Dort war die mehr braun als violett, in einigen Bereichen sogar völlig vertrocknet und abgestorben. Sehr merkwürdig! Uns fiel auf, dass das Heidekraut teilweise kniehoch wucherte, und das kann eine Erklärung für die mickrige Blüte sein. Offenbar ist dort versäumt worden, das Heidekraut zu verjüngen. Das geschieht entweder durch eine Herde Heidschnucken – so werden die schwarzköpfigen Heideschafe genannt – oder durch Abmähen. Wie gut, dass wenigstens außerhalb des Naturschutzgebietet die Heide so schön blüht, wie man es in diesem Jahr erwarten darf!
Zwar fanden wir in der Schnuckenheide kaum üppig blühendes Heidekraut, dafür aber einen großen, prächtigen Steinpilz. Mit ihm haben wir unser heutiges Abendessen verfeinert.
Auf einer Bank in der Schnuckenheide machten wir eine Pause. Für Fyffes, Foxy und Fussel gab es Hundekuchen und für uns je einen Apfel.

Außerhalb des Naturschutzgebietes blüht die Heide so üppig, wie man es in diesem Jahr von ihr erwarten darf.

Samstag, 23. August 2014

Tränentag

Heute mussten wir von einer lieben Freundin Abschied nehmen, die uns auf ihren vier Pfoten 14 Jahre – ein ganzes Hundeleben lang – begleitet hat und mit der wir gemeinsam so viel schöne Momente erlebt haben, die wir für immer in Erinnerung behalten werden. Obwohl das baldige Ende wegen einer unheilbaren Krankheit absehbar war, hat uns ihr Tod doch zutiefst getroffen, sodass heute ein tränenreicher Tag war. Und auch der Himmel hat geweint, wie man auf dem Foto hier sehen kann, das ich heute Abend in unserem Vorgarten aufgenommen habe:


Freitag, 22. August 2014

Morbider Charme

Im maroden Melkstall auf der Moorwiese wächst ein stattlicher Holunder
Bei uns im (schon vor langer Zeit trockengelegten) Moor gibt es einen faszinierenden Ort, der als Filmkulisse taugen würde: Auf einer großen, grünen Wiese steht ein windschiefer Melkstall, aus dessem kaputten Dach ein schon stattlicher Holunder ragt. Ich habe den Melkstall schon oft fotografiert, aber zurzeit kommt der morbide Charme des baufälligen Bauwerks besonders gut zur Geltung, wie ich finde. Der dunkle, bedeckte Himmel und das leuchtend grüne Gras bilden einen schönen Rahmen für das grau verwitterte Holz.
Der Melkstall stammt aus einer längst verganenen Zeit, als die Kühe noch nicht lebenslänglich in sogenannten "Systemställen" eingesperrt waren, sondern die meiste Zeit des Jahres draußen auf den Weiden waren und dort auch täglich gemolken worden.
Aber dieses Bild hat auch etwas Hoffnungsvolles, zeigt es doch die Vergänglichkeit des von Menschen Geschaffenem und die Unvergänglichkeit der Natur.

Donnerstag, 21. August 2014

Weißdorn und Schlehdorn

Schon so groß wie kleine Kirschen sind die Schlehen genannten Früchte des Schlehdorns.
Nicht weiß, sondern rot sind die Beeren des
Weißdorns.
Dass es langsam Herbst wird, merkt man nicht nur daran, dass die Sonne schon wieder tiefer steht und längere Schatten wirft und die Landschaft in ein warmes Licht taucht, sondern auch daran, dass in den Wäldern die Pilze sprießen – der Freund einer meiner Kolleginnen hat am Dienstag einen Riesenberg Steinpilze gesammelt – und in den Hecken am Wegesrand die Früchte reifen. Die Beeren des Weißdorns leuchten nicht, wie man vom Namen ableiten könnte, weiß, sondern rot. und die blauen Schlehen des Schlehdorns sind schon fast kirschgroß. Bis sie geerntet werden können, dauert es allerdings noch ein paar Monate. Frühestens im Oktober sind sie erntereif, dann aber meist noch sehr sauer und herb. Erst, wenn sie ordentlich Frost abbekommen haben, werden sie schmackhafter. Sie werden für Marmeladen, Fruchtsäfte und Fruchtweine verwendet.
Auch das Fruchtfleisch der Weißdornbeeren ist durchaus essbar. Es lässt sich zu Mus verarbeiten oder zu einer Art Mehl zermahlen. Allerdings wurde davon nur in Notzeiten Gebrauch gemacht. Heutztage ist Weißdorn vor allem als Heil- und Stärkungsmittel bei Herzschwäche und Herzkrankheiten bekannt. Für die Zubereitung der Weißdornpräparate werden neben den Früchten auch die Blüten und Blätter verwendet.
Übrigens gehören Weißdorn und Schlehdorn beide zu den Kernobstgewächsen in der großen Familie der Rosengewächse.

Mittwoch, 20. August 2014

Ein Löwenmäulchen?

So schön gelb blüht es zurzeit entlang dem Radweg, auf
dem ich fast täglich zum Einkaufen fahre.
Wer immer nur mit dem Auto von A nach B unterwegs ist, dem entgeht die ganze aufregende kleine Welt am Wegesrand. Entlang dem Radweg, auf dem ich (fast) jeden Tag zum Einkaufen fahre, blüht zurzeit eine wunderschöne Pflanze, deren Blüten genauso aussehen wie die des Löwenmäulchen, das man aus dem Garten kennt. Wahrscheinlich wird es deshalb hier im Internet meist als "Wildes Löwenmäulchen" bezeichnet, und das war auch mein erster Gedanke: Könnte es sich um eine Wildform des Löwenmäulchens handeln?
Ich blätterte in unseren botanischen Bestimmungsbüchern und stieß auf das Echte oder Gewöhnliche Leinkraut (Linea vulgaris). Dieses gehört zur Gattung der Leinkräuter und nicht zur Gattung der Löwenmäuler. Dennoch sind Leinkraut und Löwenmäulchen miteinander verwandt: Ihre jeweiligen Gattungen gehören zur selben Familie, nämlich der der Wegerichgewächse. Das erklärt das ähnliche Aussehen.
Das Leinkraut ist häufig an Straßenböschungen zu finden, liebt es doch trockene, sandige oder steinige Böden. Ursprünglich war das Leinkraut ein Küstenbewohner, doch dann siedelte es sich auch im Landesinneren auf von Menschen geschaffenen Standorten an. Das liegt allerdings schon ein paar tausend Jahre zurück.
Wie bei den Löwenmäulchen besitzt auch die Blüte des Leinkrauts eine Ober- und eine Unterlippe. Die Unterlippe ist durch ein federndes Gelenk an die Oberlippe gepresst und so nur von Hummeln und größeren Wildbienen zu öffnen – und natürlich auch von uns Menschen.
Da die Blütezeit des Leinkrauts bis Oktober reicht, kann ich mich hoffentlich noch oft, wenn ich zum Einkaufen fahren, an dieser schönen kleinen, leuchtend gelb blühenden Blume erfreuen.

Dienstag, 19. August 2014

Faszinierende Nachtkerze

Jeden Abend, wenn es dunkel wird, öffnet sich eine
neue Blüte (manchmal sind es auch mehrere Blüten).
Am nächsten Mittag ist die kurzlebige Blüte dann
meist schon wieder verwelkt. Diese hier ist die ak-
tuelle von heute Abend.
Eine der faszinierendsten Blumen ist die Nachtkerze. Jetzt blüht wieder ein besonders schönes Exemplar in unserem Vorgarten. Das Besondere an der Nachtkerze ist, dass sich ihre Blüten erst in der Abenddämmerung öffnen, und zwar so schnell, dass man dabei zugucken kann. Schneller öffnen sich die Blüten keiner anderen in Mitteleuropa vorkommenden Pflanze. Wenn man ganz still ist, hört man es beim Öffnen der Blüte sogar "ploppen". Ist die Blütte ganz geöffnet, verströmt sie plötzlich einen intensiv süßlichen Geruch, der die Nachtfalter anlockt.
Nur wer sich wie wir noch abends, wenn es schon fast dunkel ist, im Garten herumtreibt, kann das wundervolle Schauspiel der sich öffnenden Blüten beobachten. Die Blütenpracht ist übrigens nur von kurzer Dauer. Meist schon nach zwölf Stunden beginnt die Blüte zu schlappen und verwelkt. Aber abends kommt ja zum Glück wieder eine neue, und das geht eine ganze Weile so, wenn man Glück hat,
mehrere Wochen lang.
Die Nachtkerze ist übrigens eine Einwanderin aus dem südwestlichen Nordamerika, fühlt sich aber schon lange auch bei uns in Mitteleuropa wohl.

Montag, 18. August 2014

Dahlie statt Sonne

Statt schwarzer Regenwolken zeigen wir heute zwecks Stimmungsaufhellung lieber eine Dahlienblüte aus unserem Garten.
Am liebsten hätten wir euch heute hier schon wieder Fotos von dramatischen Wolkenszenarien gezeigt, aber da wahrscheinlich die wenigsten von euch Wolken auch nur halb so faszinierend finden wie wir und lieber blauen Himmel mögen, verzichten wir mal lieber darauf. Klar, für alle die den Sommer mehr lieben als jede andere Jahreszeit, war das heute nicht unbedingt ihr Tag. Zum Trost gibt es hier ein aktuelles Foto einer wunderschönen großen Dahlienblüte aus unserem Garten. Die ist doch eigentlich gar kein so schlechter Ersatz für die fehlende Sonne, oder? Nur leider wärmt sie nicht so wie die Sonne, und so haben wir doch allen Ernstes kurz erwogen, ob wir heute Abend vielleicht schon ein Feuer im Kaminofen machen sollten, immerhin ist die Außentemperatur auf 11 Grad gefallen. Aber dann haben wir es doch gelassen, nachdem uns klar geworden ist, dass Ende August in unseren Breitengraden die Gefahr zu erfrieren doch relativ gering ist.

Sonntag, 17. August 2014

Als es noch keine Kartoffeln gab . . .

Früher bildeten seine Samen die Nahrungsgrundlage der Menschen in der Lüneburger Heide. Heutzutage wird Buchweizen
bei uns fast nur noch als Gründüngung angebaut – so auch hier auf diesem Feld.
Die vielleicht beliebteste Spezialität der Lüneburger Heide ist neben Honig und Heidschnuckenbraten die Buchweizentorte. Der Buchweizen wird heutzutage allerdings überwiegend aus China importiert. Bei uns in der Heide wird Buchweizen leider fast nur noch als Gründüngung angebaut. Dabei wäre das anspruchslose Knöterichgewächs, was entgegen dem Namen mit Weizen und anderen Getreidearten weder verwandt noch verschwägert ist, perfekt für unsere kargen Sandböden. Es müsste weder gedüngt noch beregnet werden. Allerdings ist Buchweizen für die Bauern uninteressant, da der Ertrag im Verhältnis zur Fläche geradezu lächerlich gering ist.
Buchweizengrütze bildete, bevor die Kartoffel ihren Weg auch zu uns in die Heide fand, die Ernährungsgrundlage der Menschen in dieser Region. Da Buchweizen kein Gluten (Klebereiweiß) enthält, war er zum Brotbacken ungeeignet, fand aber für Kuchen und Pfannkuchen Verwendung.
Sein Namen hat der Buchweizen von seinen Samen, die aussehen wie Bucheckern.
Besonders faszinierend finde ich die roten Blätter der filligranen Pflanzen, die auch bei bedecktem Himmel intensiv leuchten. Als wir heute auf unserer Tour mit den Hunden an einem Buchweizenfeld – der Buchweizen diente auch hier als Gründüngung – vorbeikamen, waren wir wirklich begeistert wegen der Farbenpracht.

Samstag, 16. August 2014

Sonnenblumen und Regenwolken

Wunderschön, so ein von Bäumen eingerahmtes Sonnenblumenfeld, besonders vor der dramatischen Himmelskulisse.
Neben der Sonnenblume blüht hier die Wilde
Malve (Malva syvestris).

Wow, wie die leuchten! Bilder von Sonnenblumen vor wolkenlosem, blauem Himmel habe ich reichlich in meinem Archiv, aber vor so einem dramatischen Himmel gefallen mir diese Blumen noch viel besser. Der Komplementärkontrast zwischen gelben Vordergrund und blauem Hintergrund ist noch intensiver, und die Wolkenstruktur macht die Bilder auch irgendwie interessanter, finde ich.
Fotografiert habe ich die Sonnenblumen heute am frühen Nachmittag auf dem Rückweg vom Einkaufen zwischen Wunderbüttel und Emmen.
Da in dem Sonnenblumenfeld auch Malven blühen, gehe ich davon aus, dass es nicht angelegt wurde, um aus den Kernen der Sonnenblumen Öl zu gewinnen, sondern allein zur Freude der Vögel und Insekten und für eine größere Artenvielfalt. Wir brauchen noch viel mehr solcher blühenden Inseln in unseren Agrarsteppen!
Da ich mich nicht für eines der drei Fotos entscheiden konnte, die ich aus meiner kleinen Sonnenblumen-Fotoserie in die engere Wahl genommen habe, zeige ich sie hier alle drei.

Auch wenn sie aus der Nähe betrachtet schon etwas zerzaust aussehen, sind sie doch trotzdem noch schön, oder?

Freitag, 15. August 2014

Sooo viele Früchte!

Die unteren Zweige des Holunders biegen sich unter der Last der Beeren so stark, dass
sie schon beinahe den Boden berühren.
Wir machen uns ernsthaft Sorgen um unseren großen Holunder an der Scheune. Er hängt in diesem Jahr so voller Beeren, dass er unter der Last der Früchte auseinanderzubrechen droht. Einen der Hautäste musste ich schon abstützen. Bei so vielen Beeren können wir demnächst etliche Liter Fliederbeersaft produzieren, der tatsächlich zu helfen scheint, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist.
Ebenso gut wie der Holunder tragen auch unsere Apfelbäume. Auch ihre Zweige biegen sich unter der Lust der Früchte stark nach unten.

Auch die Apfelbäume tragen in diesem Jahr besser denn je.


Donnerstag, 14. August 2014

Begegnung mit Bruno

Auf dem Weg nach Wahrenholz bin ich heute bei Betzhorn wieder einmal Bruno begegnet – und habe ihn doch glatt überfahren. Zum Glück war ich nur mit dem Fahrrad unterwegs, und Bruno ist auch gar nichts passiert. Denn Bruno ist gar kein Mann, sondern ein kleiner Fluss, und zwar ein Nebenfluss der Ise, die wiederum in die Aller mündet. Heutzutage sieht Bruno aber leider teilweise aus wie ein Graben – schnurgerade wie mit dem Lineal gezogen.
Überfahren habe ich Bruno auf einer Holzbrücke im Verlauf des Leuwegs. Auf der Brücke habe ich kurz angehalten und auf das fließende Wasser geschaut und mir dabei so meine Gedanken gemacht, zum Beispiel über den Namen Bruno und warum ein Flüsschen ausgerechnet einen solchen Namen bekommt. Wahrscheinlich heißt es gar nicht der Bruno, sondern die Bruno, denn die Endung o ist vermutlich gleichbedeutend mit der Endung au (wie zum Beispiel in Ilmenau).

Begradigt und damit zum Graben degradiert: Bruno, kurz vor der Mündung in die Ise bei Wahrwnholz (im Hintergrund).

Mittwoch, 13. August 2014

Hexenring

Heute Abend auf einer unserer Pferdeweiden entdeckt: ein Hexenring.
Auf einer unserer Pferdeweiden haben wir heute Abend einen Hexenring entdeckt. So nennt man die kreisrunden Ansammlungen von gleichartigen Pilzen, die entstehen, wenn sich das unterirdische Pilzgeflecht, das sogenannte Myzel, gleichmäßig in alle Richtungen ausbreitet und an den Enden Fruchtkörper hervorbringt.
Da sich die Hexenringe quasi über Nacht bilden, glaubte man früher tatsächlich, dass man es mit Hexenwerk zu tun hatte. Im Volksglauben waren die Pilzkreise Versammlungsorte der Hexen, und man hütete sich davor, diese magischen Zirkel zu betreten.
Der größte jemals entdeckte Hexenring hatte übrigens einen Durchmesser von 150 Metern. Dagegen ist unser Hexenring mit nur etwa zwei Metern Durchmesser geradezu winzig. Wahrscheinlich haben wir es hier mit kleinen Hexen zu tun.

Dienstag, 12. August 2014

Schon etwas herbstlich

Ein goldgelbes Stoppelfeld unter blauem Himmel, fotografiert heute Abend auf dem Weg zum Einkaufen.
Haben wir noch Hochsommer oder schon Spätsommer? Egal, der Übergang ist ohnehin fließend. Aber heute lag doch schon etwas Herbstliches in der Luft. Als ich heute Abend mit dem Fahrrad zum Einkaufen fuhr, wurde mir das schlagartig bewusst. Vielleicht lag es an den goldgelben Stoppelfeldern, vielleicht an dem warmen Licht der schon wieder erstaunlich tief stehenden Sonne, vielleicht an dem erdigen Geruch nach dem Regenschauer – wahrscheinlich war es aber alles zusammen, was mich den Herbst spüren ließ. War ich deshalb traurig? Nein, keinesfalls! Schließlich ist der Herbst meine Lieblings-Jahreszeit. Ich mag ihn tatsächlich noch lieber als den Frühling – allerdings nur bis Ende Oktober. Der November könnte von mir aus gerne aus dem Kalender gestrichen werden.

Das ist doch schon eine ziemlich herbstliche Lichtstimmung, die da über einer unserer
Pferdeweiden liegt ...

Montag, 11. August 2014

Terrassenbekanntschaften

Kaffeepause zwischen Tomatenpflanzen, die sich auf der Terrasse unseres
Gartenhauses breit gemacht haben.
Meinen Kaffee trinke ich, wenn die Sonne scheint, am liebsten draußen auf der Terrasse unseres Gartenhauses. Doch zurzeit ist es dort ziemlich eng. Auf den zwei Quadratmetern herrscht ein Gedränge wie morgens und abends in der U-Bahn. Aber anders als in der U-Bahn kenne ich die Namen all derjenigen, die mir den knappen Platz streitig machen. Es sind: Tangella, Black Cherry, Roter Heinz, Green Zebra, Small Egg und Brin de Miquet. Die Namen klingen vielleicht ein wenig freakig, aber meine Terrassenbekanntschaften sind alle angenehm ruhig und zurückhaltend. Sie machen sie nur ein wenig breit. Leider kann ich mich mit ihnen nicht verständigen, und somit kommt keine Unterhaltung zustande. Aber zumindest habe ich herausgefunden, dass sie alle miteinander verwandt sind und der Familie der Nachtschattengewächse angehören. Auch wenn der Familienname es nicht vermuten lässt, lieben sie doch sehr die Sonne. Regen hingegen finden sie ganz fürchterlich, und deshalb sind sie froh, dass die kleine Terrasse überdacht ist.

Sonntag, 10. August 2014

Zu heiß für die Heide

Eigentlich wollten wir heute in die Heide, die jetzt, wenn sie blüht, besonders schön ist.
Doch es war so heiß und vor allem so schwül, dass wir unseren Tourenverlauf kurzfristig
änderten und lieber im etwas kühleren Wald blieben als uns in der Heide der sengenden
Sonne auszusetzen. Das war auch gut so, denn als wir nach nur sieben Kilometer wieder
zu Hause ankamen, waren Fyffes, Fopxy und Fussel ziemlich erschöpft und stürzten
sich sogleich auf den Wassernapf. Für den Nachmittag und den Abend hatte die Wetter-
vorhersage erfreulicherweise Abkühlung durch Gewitter mit kräftigen Regengüssen
versprochen, aber die "ergiebigen Niederschläge" beschränkten sich auf drei Regen-
tropfen, und jetzt, kurz vor Mitternacht, ist es immer noch ziemlich heiß draußen.
Allerdings ist der Wind etwas aufgefrischt. Vielleicht treibt er ja in der Nacht doch
noch Regenwolken vor sich her.

Samstag, 9. August 2014

Hochrangiger Besuch

Heute hatten wir hochrangigen Besuch: von einem Admiral. So nennt man einen Genral bei der Marine, aber unser schien eher der Luftwaffe zugehörig. Eigentlich hätten wir so einen ranghohen Offizier ja mit militärischen Ehren empfangen müssen, aber darauf haben wir verzichtet. Wir hätten es auch gar nicht so schnell organisiert bekommen, denn der Admiral kam unangekündigt und außerdem in friedlicher Mission. Er wollte bei uns lediglich zu Mittag essen. Dazu haben wir ihn gerne eingeladen. Wir hätten ihm etwas Leckeres gekocht, aber er begnügte sich mit einer Zwetschge, die er direkt vom Baum verspeiste. Merkwürdigerweise suchte er sich die unansehnslichste und gammeligste Frucht von allen aus. Wir hätten sie nicht mehr essen mögen, aber er schien sie superlecker zu finden. Ja, die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden ...

Ein Admiral (Vanessa atalanta) lässt sich eine schon ziemlich gammelige Zwetschge schmecken.

Freitag, 8. August 2014

Elfen im Maisfeld

Leider ist es mir nicht gelungen, eine der Elfen im Mais-
feld von vorne zu fotografieren. Alle drehten mir den
Rücken zu und zeigten mir lediglich ihre schönen lan-
gen, leuchtend roten Haare.
Da fahre ich heute Abend mal wieder mit dem Fahrrad zum Einkaufen und komme an einem großen Maisfeld vorbei, auf dem die Pflanzen jetzt schon so hoch sind, dass ich, sogar wenn ich auf dem Fahrrad sitze, nicht mehr darüber hinwegschauen kann. Macht nichts, denn hinter dem Maisfeld ist Kiefernwald, und den habe ich schon oft genug gesehen. Dafür sehe ich jetzt in Augenhöhe Tausende von rothaarigen Elfen direkt vor mir. Jede von ihnen klammert sich an den Stängel einer Maispflanze, und jede von ihnen wendet mir den Rücken zu. Ich kann kein einziges Gesicht erkennen, nur die in der Sonne leuchtenden Haare, die mit Henna im Farbton Mahagoni (genau das verwende ich auch) gefärbt zu sein scheinen.
Ich bin richtig verzaubert von dem Anblick, und ich stelle mir vor, wie es wäre, jetzt wieder Kind zu sein und nicht zu wissen, dass es sich bei den vermeintlichen Elfenhaaren lediglich um die sogenannten Griffel der weiblichen Maisblüte handelt, die bis zu 40 Zentimeter lang sein können. Ja, Wissen ist meistens ein Gewinn, aber zerstört leider auch jeden Zauber. Das beste Beispiel dafür ist der Mond: Als dieser noch unerreichbar weit weg schien und noch kein Rakete dort gelandet war und kein Mensch dort herumspaziert war, hatte der Mond für uns Menschen etwas Mystisches und Geheimnisvolles. Spätestens mit der ersten Mondlandung 1969 wurde er endgültig entzaubert.

Donnerstag, 7. August 2014

Zu Gast in Celles 1. veganen Café

Nettes Ambiente, leckerer Kaffee mit Mandelmilchschaum
und dazu Kuchen und Torte – alles vegan.
Heute Nachmittag bin ich mit unserer spanischen Freundin Cristina, die morgen leider schon wieder abreist, nach Celle gefahren, um ihr die alte Residenzstadt zu zeigen, die mit ihren mehr als 400 Fachwerkhäusern und zahlreichen architektonisch bedeutende Gebäuden im Bauhaus-Stil einzigartig in Deutschland ist. Auf unserem Stadtrundgang besuchten wir selbstverständlich auch das wunderschöne weiße Renaissance-Schloss der Celler Herzöge, die 123 Jahre lang zugleich auch Könige von England waren, und flanierten durch die Alleen des Französischen Gartens. Für unsere Kaffeepause hatten wir uns das Café Veg-Ruf ausgewählt, das vor genau fünf Monaten eröffnet hat und Celles erstes veganes Café ist. Es befindet sich in der Hafenstraße, fast direkt an der Aller, und grenzt direkt an den Großparkplatz am Schützenplatz, wo viele Celle-Besucher (auch wir) parken. Auf dem Weg vom Parkplatz zur Innenstadt kommt man also zwangsläufig am Veg-Ruf vorbei, und man kann nur hoffen, dass diese strategisch günstige Lage dem Café viele Gäste beschert, die einfach mal testen wollen, wie lecker veganes Essen sein kann.
Betrieben wird das Café von Martina und Malte, die viele Jahre mit ihrem Trans-Fair-Bus durch Deutschland gereist sind, um auf Märkten fair gehandelte Produkte zu verkaufen. Aus alter Verbundenheit zu ihren Lieferanten in Sri Lanka bieten die Beiden weiterhin Fair-Trade-Fußmatten und Taschen an, die im Café erhältlich sind.
In diesem kleinen "Hexenhäuschen" befindet sich Celles erstes
vegane Café, das den Anspruch hat wachzurütteln und deshalb
"Veg-Ruf" heißt.
Malte war 30 Jahre Vegetarier, bevor er sich für die vegane Lebensweise entschied – der Tiere wegen. Der Name des Cafés ist Programm, und ein auf die Hauswand gemalter Rasselwecker unterstreicht den Anspruch, der beiden Café-Betreiber, alle Leute, die gedankenlos tagtäglich tierische Produkte konsumieren, wachzurütteln. Dieses geschieht täglich außer dienstags ab 12 Uhr (geöffnet ist bis 18 Uhr) mit diversen Kaffeespezialiäten. Den Milchschaum zaubern Malte und Martina entweder aus Soja- oder Mandelmilch. Wir bevorzugen letztere.
Zum Kaffee – wir bestellten einen Cappuccino und einen Milchkaffee – gönnten wir uns ein Stück Schoko-Käsekuchen und ein Stück Marzipan-Nusstorte. Beide waren superlecker und man merkte, dass mit guten Zutaten nicht gespart worden war. Da ich aber nicht so die Tortenfreundin bin, ist der Schoko-Käsekuchen mein Sieger nach Punkten.
Auch der Snack, der am Nebentisch verspeist wurde, schien offenbar zu schmecken, denn er wurde ehrlich gelobt. Gut sah er sowieso aus.
Neben Muffins, Hotdogs und belegten Brötchen gibt es auch ein Wochengericht (aktuell Kartoffelsalat mit veganem Hacksteak) sowie veganes Eis.
Die Preise sind angemessen, das Ambiente hell und freundlich, und die Gäste kommen schnell mit den Betreibern ins Gespräch. Für Martina und Malte scheint das Café zugleich Esszimmer, Wohnzimmer und Arbeitszimmer zu sein, und man kann Malte dabei zuschauen, wie er seine Büroarbeit erledigt, wenn gerade mal kein Gast zu bedienen ist.
Hoffentlich hören viele den "Veg-Ruf" und folgen ihm in die Hafenstraße, damit sich Celles erstes vegane Café bald etabliert hat.

Mittwoch, 6. August 2014

Vorfreude auf Zwetschgenkuchen

Unser Zwetschgenbäumchen trägt zum ersten Mal Früchte.
Mmmmh, lecker! Am Wochenende ist bei uns Zwetschgenkuchen-Premiere. Im dritten Jahr, nachdem wir ihn gepflanzt haben, trägt unser Hochstamm-Zwetschgenbäumchen die ersten Früchte, und die sind jetzt reif. Allerdings werden sie wahrscheinlich nicht für ein ganzes Kuchenblech reichen, sodass ich noch einige dazukaufen werden muss.

Dienstag, 5. August 2014

Die Heide blüht

Stellenweise steht die Heide bereits in voller Blüte – wie hier im Heiligen Hain.
In Schweden stand sie in der vergangenen Woche schon in voller Blüte, und jetzt wollte ich doch nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub doch auch gleich einmal hier gucken, wie es um die Heideblüte bestellt ist. Da traf es sich gut, dass sich eine Freundin aus Spanien, die bei uns Urlaub macht, unbedingt die Heide anschauen wollte. Und so starteten wir heute Abend zu einer gemeinsamen Mountainbike-Tour in und durch den Heiligen Hain bei Betzhorn.
Wir sahen zwar noch keinen leuchtend violetten Blütenteppich, aber die Heideblüte war schon ausreichend, um unseren Gast aus Spanien zu beeindrucken.
Laut dem "Heideblüten-Barometer" der touristischen Dachorganisation Lüneburger Heide GmbH blüht die Heide bereits zu 50 Prozent, teilweise sogar schon zu 60 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das bemerkenswert früh. Den Prognosen zufolge soll die Heideblüte in diesem Jahr eine der besten der vergangenen Jahre werden.