Sonntag, 9. Juli 2017

Wenn schon nicht ans Meer, dann ...

Mit acht Hektar Wasserfläche hat der See im Kurpark schon eine beachtliche Größe.

Bad Bodenteich liegt nicht am Meer, hat
aber immerhin einen "maritimen" Spring-
brunnen zu bieten.
... muss es wenigstens etwas Wasser sein. Strahlende Sonne und blauer Himmel mit ein paar kleinen, durchaus dekorativen Wölkchen – bei so einem Wetter wie heute würde ich am liebsten spontan an die Ostsee fahren – wäre es nicht so weit weg. Für viele sind 200 Kilometer keine große Entfernung, aber wir haben keine Lust, stundenlang im Auto zu sitzen, mal ganz abgesehen davon, dass so ein Tagestrip ans Meer aus ökologischer Sicht eigentlich auch gar nicht in Frage kommt, es sei denn wir würden mit der Bahn fahren.
Nun gut, also nicht ans Meer. Aber doch ans Wasser. Also sind wir mit dem Fahrrad wieder einmal nach Bad Bodenteich gefahren. Das im Kurpark zum See aufgestaute Flüsschen Aue bildet dort immerhin eine acht Hektar große Wasserfläche. Noch mehr Wasser erblickten wir auf dem Weg dorthin: Der Elbe-Seitenkanal ist zwar nur eine künstliche Wasserstraße, ist aber so breit wie ein größerer Fluss, und er hat über die Elbe eine direkte Anbindung ans Meer.
Weil es so schön war, durch die Landschaft zu radeln, sind wir nur auf der Rücktour auf dem direkten und somit kürzesten Weg gefahren. Auf der Hintour sind wir in einem großen Bogen um Bad Bodenteich herum und aus nördlicher Richtung in den Ort gefahren. So kamen wir insgesamt auf rund 50 Kilometer – genau die richtige Länge für eine gemütliche Sonntagstour. Morgen darf es dann gerne wieder regnen ...

Von einer der Brücken über den Elbe-Seitenkanal werfen wir einen sehnsuchtsvollen Blick nach Norden in Richtung Meer.
Hier geht's direkt zu unserer Radtour:

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